Honorierung des Heilpraktikers und AGB



Allg. AGBs:

Allgemeine HP-AGBs

 

Behandlungsvertrag nach Patientenrechtegesetz - § 630a ff. BGB

 

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

vor Beginn der Behandlung bitte ich Sie den Behandlungsvertrag sorgfältig durchzulesen und bei Unklarheiten nachzufragen.

 

§ 1  Ver­trags­ge­genstand

 

Ver­trags­ge­genstand ist eine heil­prak­ti­ker­ty­pi­sche heil­kund­li­che Be­hand­lung des Pa­ti­en­ten. Die Heil­prak­ti­ker­be­hand­lun­gen um­fas­sen un­ter an­de­rem auch wis­sen­schaft­lich / schul­me­di­zi­nisch nicht an­er­kann­te - na­tur­heil­kund­li­che - Heil­ver­fah­ren.

 

§ 2  Ho­no­rar

 

Mit der Wahrnehmung eines Termins verpflichten Sie sich, das dafür vereinbarte Honorar unmittelbar nach der Sitzung in bar zu bezahlen. Das Ho­no­rar be­rech­net sich nach dem je­wei­li­gen Zeit­auf­wand der Be­hand­lung.

Ver­ein­bart wird eine Ver­gü­tung in Höhe von 60€ je vol­ler Stun­de (60 Mi­nu­ten). Angebrochene Stunden werden anteilig berechnet. Das un­ver­bind­li­che Ge­büh­ren­ver­zeich­nis für Heil­prak­ti­ker (Ge­büH) aus dem Jahr 1985 kommt nicht zur An­wen­dung.

 

§ 3  Aufklärung / Hin­wei­se

 

a)    Heil­prak­ti­ker neh­men nicht am Sys­tem der ge­setz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung teil. Ge­setz­lich Kran­ken­ver­si­cher­te er­hal­ten des­halb grund­sätz­lich kei­ne Erst­at­tung der Be­hand­lungs­kos­ten sei­tens ih­rer Kran­ken­kas­se. Über et­wai­ge Aus­nah­men in­for­mie­ren Sie sich bit­te bei Ih­rer Kran­ken­kas­se vor Auf­nah­me der Be­hand­lung.

 

b)    Mit­glie­der pri­va­ter Kran­ken­ver­si­che­run­gen, pri­vat zu­satz­ver­si­cher­te und bei­hil­fe­be­rech­tig­te Pa­ti­en­ten kön­nen ei­nen Er­stat­tungs­an­spruch ih­rer Be­hand­lungs­kos­ten ge­gen­über ih­rer Ver­si­che­rung ha­ben. Das Er­stat­tungs­ver­fah­ren hat der Pa­ti­ent ge­gen­über sei­ner Ver­si­che­rung ei­gen­verant­wort­lich durch­zu­füh­ren. Die Erst­at­tun­gen sind in der Re­gel auf die Sät­ze des Ge­büh­ren­ver­zeich­nis­ses be­schränkt. Die Rechnungslegung erfolgt, wie von den privaten Krankenkassen gefordert, mit Angabe der einzelnen Gebührenordnungsziffern der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH) für jede Behandlung.

Et­wai­ge Dif­fe­ren­zen zwi­schen Ge­büh­ren­ver­zeich­nis und Heil­prak­ti­ker-Ho­no­rar sind vom Pa­ti­en­ten zu tra­gen.

 

c)    Die Er­geb­nis­se sämt­li­cher Er­stat­tungs­ver­fah­ren ha­ben kei­nen Ein­fluss auf das ver­ein­bar­te Heil­prak­ti­ker-Ho­no­rar. Der Ho­norar­an­spruch der Heil­prak­ti­kerin ist vom Pa­ti­en­ten un­ab­hän­gig von jeg­li­cher Ver­si­che­rungs- und/oder Bei­hil­fe­leis­tung in vol­ler Höhe zu be­glei­chen. Die Gewährung der Vergütung ist nicht von einem Behandlungserfolg abhängig, es besteht jedoch für die Heilpraktikerin die Verpflichtung zu einer gewissenhaften Behandlung unter Beachtung der Aufklärungs- und Sorgfaltspflicht.

 

d)     Die be­hand­lungs­re­le­van­ten per­sön­li­chen An­ga­ben und me­di­zi­ni­schen Be­fun­de des Pa­ti­en­ten wer­den in ei­ner Pa­ti­en­ten­kar­tei er­ho­ben und ge­spei­chert. Die Daten werden nicht an unbeteiligte Dritte weitergegeben.

 

 

 

§ 4  Ausfallhonorar

 

Versäumt der/die Patient/in einen fest vereinbarten Behandlungstermin, ganz gleich aus welchen Gründen, schuldet er der Heilpraktikerin ein Ausfallhonorar in Höhe des Betrages, der dem für den Termin reservierten Zeitfenster entspricht. Dies gilt nicht, wenn der/die Patient/in spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin absagt.

 

 

§ 5  Schweigepflicht

 

Alles, was im Rahmen einer Sitzung besprochen wird, fällt unter die Schweigepflicht.

 

§ 6  Beendigung der Zusammenarbeit

 

Die Zusammenarbeit, sofern sie nicht vertraglich über einen bestimmten Zeitraum vereinbart wurde, endet mit dem Erreichen der gemeinsam vereinbarten Ziele (bzw. der Feststellung, dass ein Erreichen der Ziele durch eine weitere Zusammenarbeit nicht zu erwarten ist.)

Die Zusammenarbeit kann jedoch von beiden Seiten auch jederzeit vorzeitig beendet werden. Ein Austausch über die Gründe der vorzeitigen Beendigung der Zusammenarbeit ist dabei wünschenswert, jedoch keine Verpflichtung.

 

§ 7  Verantwortung

 

Mit Ihrer Unterschrift bestätigen Sie, dass Sie in der Lage sind, uneingeschränkt selbst die Verantwortung für Ihr Handeln zu übernehmen.